wie mir heute berichtet wurde, haben am Montagnachmittag (12.9.) einige Anwohner (anscheinend die hirnschwächere Sorte, es fehlten nur noch Fackeln und Mistgabeln) einen Tf der HHPI an der Ausführung seiner Arbeit hindern wollen. Sie drohten angeblich mit Prügel, dem armen Eisenbahner konnte nur durch Anrücken der BuPo geholfen werden. Grund für den Aufruhr ist der Lärm der Dieselloks. Vielleicht wäre es den Anwohnern lieber in harmonischer Stille zu wohnen, ob sie dann auch auf den Dank Kohle(zügen) produzierten Strom verzichten und - ihrem Verhalten entsprechend - wieder in mittelalterlichen Verhältnissen leben wöllten?
Die Gleise liegen ja auch erst seit gestern… Da kann ich nur noch mit dem Kopf schütteln. Den Leuten ist nicht mehr zu helfen. Wie es gemacht wird ist es falsch. Nur noch über alles und jedem meckern. Einfach schlimm.
man sollte dabei natürlich immer beide Seiten sehen.Versetze Dich einfach mal in die Lage, kein Eisenbahnfreund zu sein und dazu noch in der Nähe zu wohnen. Dazu kommt noch, das Deine Wohnung evtl. windrichtungstechnisch im Abgasstrom der Lok steht. Wenn Du das alles mal bedenkst, kann ich mir durchaus vorstellen, das auch Du über kurz oder lang zum "Mob" gehörst, auch wenn" hirntechnisch" evtl.mehr vorhanden ist. Ich kenne die Location nicht, aber solche Dinge sind nicht an den Haaren herbeigezogen und diese Class 66 wäre nicht die erste Lok, die ich kenne, die stundenlang im Leerlauf tuckert. Wobei mir dazu spontan einfällt, das anhand des Laufenlassens einer 241 in Nossen auf Gl.3 oder 4 ich Tage meines Hobbylebens verdallt hätte, wäre ich danach gegangen:DIe Lok läuft, also wird sie sich bald in Bewegung setzen->Ein Trugschluß. Ich war in den neunziger Jahren am Balaton direkt am Bahnhof "untergebracht". Freitag Anreise, was höre ich- eine Wumme.OH geil denke ich, am Montag früh lief sie immernoch im Leerlauf, ohne sich bewegt zu haben. Sicherlich bin ich sehr tolerant gewesen, weil es mein Hobby ist und mußte meiner Familie gut zureden. Wer es anders gewesen, hätte ich mir Samstag eine neue Unterkunft gesucht! Im Übrigen ist es nicht nur auf der Schiene so.Fragt mal LKW Fahrer, die Ihre Ruhepause auf Raststätten machen müssen und neben Ihnen steht ein Kühllaster.Da gibt es 2 Möglichkeiten: Weiterfahren und sich erwischen lassen oder das Kühlaggregat ausschalten. Die 3 Möglichkeit wäre, zum Mob zu gehören ...
man sollte dabei natürlich immer beide Seiten sehen.Versetze Dich einfach mal in die Lage, kein Eisenbahnfreund zu sein und dazu noch in der Nähe zu wohnen. Dazu kommt noch, das Deine Wohnung evtl. windrichtungstechnisch im Abgasstrom der Lok steht. Wenn Du das alles mal bedenkst, kann ich mir durchaus vorstellen, das auch Du über kurz oder lang zum "Mob" gehörst, auch wenn" hirntechnisch" evtl.mehr vorhanden ist. Ich kenne die Location nicht, aber solche Dinge sind nicht an den Haaren herbeigezogen und diese Class 66 wäre nicht die erste Lok, die ich kenne, die stundenlang im Leerlauf tuckert.
Alles schön und richtig, aaaber dann darf man sein Häuschen etc. nicht neben einen intakten Güterbahnhof setzen, dafür fehlt mir jegliches Verständnis. Jeder will sauberen Ökostrom, aber ja keine Windräder oder Hochspannungsleitungen vor der Haustür, da fehlt mir Einsteins Vergleich zwischen Universum und menschlicher Dummheit ein...!
Zitat von MBC Alles schön und richtig, aaaber dann darf man sein Häuschen etc. nicht neben einen intakten Güterbahnhof setzen, dafür fehlt mir jegliches Verständnis. MfG MBC
Genau so sehe ich das auch. Wenn ich den Garten oder mein Haus neben den Gleisen der Straße oder der Autobahn habe, muss ich damit rechnen das es auch lauter werden kann. Da habe ich kein Mitleid. Viele wollen Wohlstand im großen Stiel, aber das geht nicht ohne Lärm. Viele wollen Auto fahren, aber wenn eine neue Straße vor der Haustür entlang geht, ohhhh….
Wenn jeder seine Ruhe haben möchte müssten wir alle mit Fackeln in die Höhle ziehen.
Mal zum Thema "Wumme". Zu meiner Zeit bei der DR hatte ich des öffteren eine Wumme vorm Stw stehen, ab und an fast die ganze Nacht. Und grundsätzlich liefen die durchweg. Aus war da eher die Ausnahme. Soweit ich mich errinern kann, wurde damals das gerücht oder evtl. die Tatsache verbreitet, das wenn sie einmal aus, die Chance sie wieder ohne Fremdhilfe in gang zu bekommen eher 50/50 war Obwohl, daraus könnte man fast einen separaten Thread machen
Zitat von KnödelpresseMal zum Thema "Wumme". Zu meiner Zeit bei der DR hatte ich des öffteren eine Wumme vorm Stw stehen, ab und an fast die ganze Nacht. Und grundsätzlich liefen die durchweg. Aus war da eher die Ausnahme. Soweit ich mich errinern kann, wurde damals das gerücht oder evtl. die Tatsache verbreitet, das wenn sie einmal aus, die Chance sie wieder ohne Fremdhilfe in gang zu bekommen eher 50/50 war Obwohl, daraus könnte man fast einen separaten Thread machen
Hallo,
Die Wumme (ich spreche von der 132/232) war eigentlich eine sehr zuverlässige Lokomotive. Ich bin sie gern gefahren und zog sie jeder anderen Baureihe vor. Ob ich die IR´s der Relation Chemnitz-Düsseldorf/Paderborn oder die schweren Kohlependel von Profen/Zwenkau nach Chemnitz Küchwald gefahren habe, nie hat mich die Lok im Stich gelassen. So ist auch die Ausage nicht korrekt, das die Chance, die Lok zum Laufen zu bekommen, bei 50 Prozent liegt. Ich kann der Argumentation nur bedingt zustimmen. Die Ursache war einen ganz Andere. Wer sich ein wenig auskennt, weiß das die 232 einen sehr großen Kolomna 5D49 Motor besitzt. Wer sich mal neben solch einen Motor stellt, kommt sich plötzlich nicht mehr groß vor. Um den Motor starten zu können werden nach und nach immer mehr Verbraucher zugeschaltet, zum einen die Schmierölpumpe, die Kraftstoffpumpe und dann die Lichtanlassmaschiene, die dann, wenn der nötige Motoröldruck erreicht ist, den Motor startet. Und der ist groß und braucht auch ne Menge Kraft um in Bewegung zu kommen. Dabei, wenn es mal jemand beobachtet, gehen selbst fast die Spitzensignale aus, wenn der Motor durchdreht und die Leerlaufdrehzahl erreicht. Das heißt, es wird sehr viel Strom von der Batterie gebraucht und der Startvorgang braucht dann auch um eine Minute. Ich habe schon bei meinen Belehrungsfahrten gelent, jeden Verbraucher wie Führerstands- oder Motorraumlicht auszuschalten.Und das sind die zwei Ursachen, warum man die Maschienen lieber laufen hat lassen, als das man immer wieder kurz abgestellt hat. Die Batterien haben also nicht so eine Kapazität. Weiterhin hielt man ja auch seinen Zug „fahrbereit", sprich nötige Luft in der Hauptluftleitung und wenn man dann dann entlich abfahren durfte, sollte das ja auch zügig gehen, jeder Fahrdienstleiter wird mir da zustimmen, das er das bestimmt nicht mag, wenn da einer erst mal zwei Minuten braucht um seine Lok zu starten. Und wer dann immer wieder abstellt und startet, der hatte dann das 50/50 Problem. Noch schlimmner, wenn man dann auf seinen Zug wartete, das Ra 12 leuchtete, welches nach 30s wieder verlosch, der Tf hektisch versuchte zu starten, er aber das Starten nicht beeinflussen kann, da der Startvorgang automatisch abläuft und der Fdl/Stww unruhig wurden, warum trödelt der so... Wenn man Stellwerkspersonal hatte, das die Eigenheiten der 232 kannten (denn alle anderen Baureihen hatten diese „Probleme" nicht) wurde man schon mal darauf hingewiesen:„ Kollege in 5 Minuten gehts los!" Ein weiteres Problem kam dann später hinzu. Man begann, auf Grund der Personaleinsparung auf der Baureihe sogenannte Loos-Kessel-Vorwärmanlagen einzubauen. Es gab dann Kollegen, die gern daran rumspielten und den Rechner auf Betrieb stellten. War die Lok dann abgestellt, wurde die ganze Zeit der Motor auf Betriebstemperatur von ca. 55 Grad gehalten und die Batterien gingen dann schon recht rasch zu Boden. Fremdstromeinspeisung war bei dem Umbau zwar vorgesehen, aber im Bw war man noch nicht mit der Instalation solcher Stromanschlüsse vorangekommen bzw. in der ersten Zeit überfordert. Als Warmhalter war man dann verantwortlich, die Maschienen entsprechend auch vorzubereiten, und wenn man dann wieder so ne leergesaugte Maschiene unter die Finger bekam, war die gute Laune verflogen. Aber ich habe jede Maschiene zum Laufen gebracht, auch mit schwacher Batterie, wie behalte ich lieber für mich, ist aber sicher auch schon verjährt. Warum man keine besseren Batterien verbaute, kann ich nicht beantworten, aber vielleicht gab es auch keine besseren und man mußte damit leben. Andererseits ist ist der Kolomna 5D49 ein Schiffsdiesel, wenn der einmal läuft, dann soll der auch Tage laufen. Das das so ist, kann man schon erkennen, dass man wärend des Betriebes des Motores z.B. die Kraftstofffilter wechseln könnte, da jeder Filter seberat abgesperrt werden konnte ohne das der Dieselfluß unterbrochen würde.
Ich hoffe, ich konnte estwas zur Aufklärung beitragen. Wie aber die Situation nun mit den neuen Maschienen z.B. mit der Class 66 ist, weiß ich nicht, habe leider nur noch Spielzeugmotoren eines Triebwagens zu starten.
Gruß Sylvio
hier noch etwas interessantes zum Anschauen. 232 beim Starten im Motorraum Achtet dann mal auf die Motorraumbeleuchtung während des Startens, die fast ganz ausgeht (ca. 0:42min) http://youtu.be/2iGxIEX9tRg
Die Wumme (ich spreche von der 132/232) war ... ...Maschienen z.B. mit der Class 66 ist, weiß ich nicht, habe leider nur noch Spielzeugmotoren eines Triebwagens zu starten.
Gruß Sylvio
hier noch etwas interessantes zum Anschauen. 232 beim Starten im Motorraum Achtet dann mal auf die Motorraumbeleuchtung während des Startens, die fast ganz ausgeht (ca. 0:42min) http://youtu.be/2iGxIEX9tRg
Besten Dank für das interessante Hintergrundwissen! Die "Warmhalter" von Küchwald durfte ich auch noch kennenlernen. Alles Geschichte...
Wenn "Knödelpresse" von der Wumme spricht, meint er aber doch sicher die Baureihe 120 (V200), denn eigentlich ist dieser Spitzname ja für die Taigatrommeln gebräuchlich.